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Barnes: Ladedaten

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Barnes: Fragen und Antworten

1. Frage: Welche Ladedaten sollen für Triple-Shock-Geschosse (TSX-Geschosse) verwendet werden?
Antwort:
Barnes empfiehlt die Minimum-Ladeangabe für die gerkömmlichen Barnes X-Geschosse als Startladung zu verwenden. Da der Gasdruck im oberen Bereich auch bei geringen Ladungserhöhungen sprunghaft ansteigen kann, empfiehlt Barnes die Startladung in maximal 0,5 Grains (0,0324 Gramm) unter ständiger Beobachtung der abgefeuerten Hülse auf Anzeichen von zu hohem Gasdruck zu steigern. Anzeichen von zu hohem Gasdruck sind beispielsweise erhöh - ter Widerstand beim Öffnen des Verschlusses, übermäßige Weitung des massiven Bodenteils der Hülse (mehr als 0,0127 mm von der neuen zur einmal verschossenen Hülse), abgeflachte Kanten des Zündhütchens zur Kante der Zündglocke oder blanke Stellen am Hülsenboden beim Öffnen des Verschlusses. Treten Anzeichen für zu hohen Gasdruck auf, ist die Ladung um mindestens 1 Grains zu reduzieren. Um die Gasdrucksenkung durch die Entlastungsrillen an den Barnes TSX- Geschossen gegenüber den herkömmlichen Barnes X-Geschossen auszugleichen, kann es notwendig sein, die Maximal- Ladedaten der herkömmlichen Barnes X-Geschosse für die Barnes TSX-Geschosse um 1 bis maximal 2 Grains (0,1296 Gramm) zu überschreiten, um die maximale Leistung innerhalb des gesetzlich zulässigen Gasdrucks zu erreichen.

2. Frage: Können Ladedaten für die beschichteten Barnes XLC-Geschosse für die Barnes TSX-Geschosse verwendet werden, da doch beide den Gasdruck durch eine reduzierte Reibung zwischen Geschossführungsflä - che und Laufprofil senken?
Antwort:
Nein. Die beiden unterschiedlichen Geschosstypen unterscheiden sich in der Länge der Führungsfläche und der Geschossgesamtlänge so stark, dass die Ladedaten untereinander nicht austauschbar sind.

3. Frage: Wieviel Geschwindigkeitszuwachs ist bei den Barnes TSX-Geschossen gegenüber den bekannten Barnes X-Geschossen durch die reduzierte Reibung bei gleichem Gasdruck zu erwarten?
Antwort:
Bei sorgfältig abgestimmter Laborierung kann die Geschwindigkeit der Barnes TSX-Geschosse bei gleichem Gasdruck um 15 bis 45 m/s höher liegen, als bei den bekannten Barnes X-Geschossen.

4. Frage: Reduzieren sich bei den Barnes TSX-Geschossen die Laufablagerungen gegenüber den bekannten Barnes X-Geschossen?
Antwort: J
a, durch die Entlastungsrillen in der Geschossführungsfläche ist die Reibfläche zwischen Geschoss- und Laufprofil erheblich reduziert worden. Das durch die Felder des Laufprofils verdrängte Geschossmaterial kann in die Entlastungsrillen ausweichen. Beides führt zu erheblich geringeren Laufablagerungen. Grundsätzlich sollte bei jedem Wechsel zwischen zwei verschiedenen Geschossmaterialien das Laufprofil mit einem hochwirksamen Reiniger, wie bei - spielsweise dem Barnes CR-10, gründlich gereinigt werden.

5. Frage: Unterscheiden sich die Barnes TSX von den beschichteten XLC oder den bekannten Barnes X-Ge - schossen in der Zielwirkung?
Antwort:
Nein, alle Geschosse weisen die typischen Flutungen im Hohlspitzkanal auf, die über eine gro0e Bandbreite an Geschossgeschwindigkeiten und bei Unterschieden des Zielwiderstandes zu einer schnellen und starken Aufpilzung bei nahezu vollem Erhalt des Geschossgewichts führen.

6. Frage: Wie gut ist die Präzision der Barnes TSX-Geschosse?
Antwort:
Durch die Entlastungsrillen der TSX-Geschosse konnte die ohnehin schon hohe Eigenpräzision aller Barnes X-Geschosse nochmals gesteigert werden. Alle Barnes X-Geschosse werden aus reinem Kupfer kaltgepresst, das heißt Rundlaufungenauigkeiten durch Lufteinschlüsse im Bleikern oder unterschiedlichen Mantelstärken, wie sie bei herköm - michen Mantelgeschossen vorkommen können, sind ausgeschlossen.

7. Frage: Welche Setztiefe sollte für die Barnes TSX-Geschosse gewählt werden?
Antwort:
Wie auch bei den bekannten Barnes X- und den beschichteten XLC-Geschossen sollten die TSX-Geschosse so gesetzt werden, dass sie ca. 0,050“ / 1,3 mm Abstand von den Zügen und Feldern des Laufprofils haben. Dieser Abstand kann zum Beispiel mit einer „OAL-Gauge” genannten Lehre des Herstellers Stoney Point gemessen werden.

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